Samstag, 14. Oktober 2017

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Fotos: Dôjô "Hôben-an"







Die Kaligrafie neben dem Tan (links) ist von Mûho, dem Abt des Antaiji:
"Öffne den Vorhang und du wirst die Berge jenseits des Fensters sehen!"

Zeugnisse vom WEG

Unter dieser Überschrift wird monatlich das Foto eines der vielen buddhistischen Tempel und Klöster präsentiert, welche ich während meiner Reisen besuchen durfte. Dem Foto wird jeweils ein dazu passender "Spruch des Monats" beigestellt. Foto und Spruch werden zu Beginn des neuen Monats ausgetauscht werden. Aktuell sind die Tempelfotos soweit fortgeschritten, dass ich besuchte Tempel und Klöster von meiner Weltreise 2016 posten kann; das sind dann aber so viele buddhistische Stätten gewesen, dass ich, selbst beim Weglassen von denjenigen, die ich nur beiläufig besucht habe, mehrere Jahre brauchen würde, bis sie monatlich alle abgehandelt wären.

Foto(s) und Spruch 02/2026:

Der Kannon-den des Ginkakuji

Steingarten des Ginkakuji

Blick vom Hügel aus mit Kannon-den (links) und Tôgu-dô (rechts)


Jishôji Ginkakuji
Kyoto - Honshu/Japan (Weltreise 2016)
(Der Zen-Tempel Jishôji, der heute eher unter dem Namen Ginkakuji ("Silberner Tempel" oder Silberner Pavillon") bekannt ist, wurde im Jahr 1482 vom Shogun Ashikaga Yoshimasa (*1436 bis +1490) als klösterlicher Altersruhesitz erbaut. Der Shogun trat im Jahr 1485 von seinen Ämtern zurück und nahm die buddhistischen Gelübde als Mönch der Rinzai Shû, sein Dharma-Name war Dôgi Dôkei. Ebenso wie der "Goldene Pavillon" ist der Ginkakuji mittlerweile ein Untertempel des Klosters Mannenzan Shôkokuji, das ebenfalls von einem Ashikaga-Shogun gegründet wurde. Damit gehört auch der Ginkakuji zur heutigen Rinzai Shû Shôkokuji-ha. Beide Tempel sind die Touristen-Magneten des Klosters.)

"Auf dem Kopf befinden sich keine Augen.
Unter dem Kinn findet man Augenbrauen.
Das ist alles; das ist nichts.
Auch ich konnte kein Phönix werden."
Shun'oku Myôha Zenji
(*1275 bis +1351,
Gründerabt des Shôkokuji)