Unter dieser Überschrift werden monatlich Fotos eines der vielen buddhistischen Tempel und Klöster präsentiert, welche ich während meiner Pilgerreisen besuchen durfte. Den Fotos wird jeweils ein dazu passender "Spruch des Monats" beigestellt. Fotos und Spruch werden zu Beginn des neuen Monats ausgetauscht. Aktuell sind die Tempelfotos soweit fortgeschritten, dass ich besuchte Tempel und Klöster von meiner Weltreise 2016 posten kann; das sind dann aber so viele buddhistische Stätten gewesen, dass ich, selbst beim Weglassen von denjenigen, die ich nur beiläufig besucht habe, mehrere Jahre brauchen würde, bis sie monatlich alle abgehandelt wären.
Foto(s) und Spruch 05/2026:
Foto(s) und Spruch 05/2026:
Eingangstor zum Tempel des Weißen Pferdes in Luoyang
Indische Pagode im Tempel des Weißen Pferdes
Burmesische Pagode im Tempel des Weißen Pferdes
Statue von Kôbô Daishi Kûkai im Tempel des Weißen Pferdes
Báimâ Si (Tempel des Weißen Pferdes)
Luoyang, Henan-Provinz, Volksrepublik China (Weltreise 2016)
(Mit dem Bau des Tempels des Weißen Pferdes, des Báimâ Si, wurde im Jahr 68 n. Chr. begonnen, als der chinesische Kaiser Ming der Han-Dynastie einen Traum vom Buddha gehabt haben soll, der ihm als goldener Mann bzw. goldene Statue erschienen war. Er schickte daraufhin einen Boten nach Indien und zwei indische Bhikkhus machten sich mit einem weißen Pferd auf dem sie ihre Schriften transportierten auf den Weg. Kashyapa Matanga und Dharmaratna Gobharana erreichten dann Luoyang und der Kaiser brachte sie im Tempel unter, welchen er nach dem weißen Pferd benannte. Er ließ auch eine goldene Buddha-Statue errichten und die beiden Bhikkhus begannen damit die Schriften ins Chinesische zu übersetzen. In den darauffolgenden Jahrhunderten kannte der Tempel Glanzzeiten mit knapp tausend Ordinierten und Zeiten des Niedergang. Auch der japanische Shingon Shû-Gründer, Kôbô Daishi Kûkai, besuchte den Tempel während seiner Studienjahre in China.
Der Tempel gilt als erster buddhistischer Tempel im Reich der Mitte und heute haben einige buddhistische Länder hier "Botschafts-Tempel" errichtet um ihre Präsenz und ihre buddhistische Architektur zu zeigen. Aktuell gilt er aber eher als Touristen-Magnet und nicht als Praxistempel oder gar -Kloster.)
"Und wenn du mit offenen Händen einen Schritt zurück trittst,
so verstehst du Leben und Tod durch und durch."
Zen-Meister Hongzhi Zhengiue (Wanshi Shôgaku, *1091 bis +1157)
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